Aachener Hallen kein gutes Pflaster für den TVS

Aachener Hallen kein gutes Pflaster für den TVS
23.11.2015 | Heike Müller

Zum ersten Spiel der Rückrunde traten die Mädels der Oberliga C-Jugend eine lange Reise zum Auswärtsspiel nach Würselen an. Vor den Spiel standen die Vorzeichen nicht besonders gut und auch im Hinspiel hatte man keine gute Figur abgegeben. Durch die Erfahrungen aus den letzten Spielen gestärkt, wollte man aber auch heute wieder sehen was möglich ist. Dazu kam noch die knappe Niederlage bei AOK-Cup nach den Herbstferien, der Grund zur Hoffnung gab. Auf Strombacher Seite hies es heute wieder eine gute Deckung auf die Platte stellen und über ein schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Ein zusätzlicher Punkt im Matchplan war es die erfolgreichste Werferin der Würselener Truppe in den Griff zu bekommen. Über das gesamte Spiel gelang es den Strombacherinnnen aber immer nur einen Punkt ihres Matchplans umzusetzten. Mal stand die Abwehr gut, mal hatte man die halbrechte Angreiferin im Griff. Über ein 7:5 und 10:8 gelang es den Gästen aus Strombach die Partie offen zu halten, ehe die Gastgeber den Halbzeitstand von 14:8 herstellten.

In der Pause wurden die positiven Aspeckte der ersten Halbzeit hervorgehoben und versucht die Motivation für die 2. Halbzeit hochzuhalten, was bei einem sechs Tore Rückstand nicht immer einfach ist. Mit Beginn der 2. Halbzeit wurde dann die Konzentration verstärkt auf eine kompakte Defensive gesetzt, dafür gewährten wir aber zu große Freiräume für die wurfstarke Halbrechte die in der Folge einige leichte Tore für die Würselener Mädels erzielte und 13 Tore zum Endstand von 29:17 beisteuerte. Unterm Strich bleibt nach dem Spiel für uns nur die Erkenntnis, dass Würselen von der Sträke ihrer Linkshänderin abhängig ist. Jetzt heißt es wieder einmal Mund abwischen und aufs nächste Spiel konzentrieren, wenn es zum Stadtderby gegen den VfL Gummersbach geht.

Die Torschützinnen dieses Spiels waren:

Thakhshana Raveenthiran (5), Desiree Horn (4), Theresa Bochnick, Leonie Rocheteau, Pauline Müller (je 2), Fiona Bene, Lena Weissenegger (je 1)