Achtbares Ergebnis gegen den Mittelrheinmeinster

Achtbares Ergebnis gegen den Mittelrheinmeinster
09.11.2015 | Heike Müller

Im letzten Spiel der Hinrunde stand für die Mädchen der weiblichen C-Jugend die weiteste Reise in der Oberliga an. Für die lange Reise rechnete sich keiner der Beteiligten eine große Chance beim amtierenden Mittelrheinmeister aus.

So war die Devise in diesem Spiel auch ganz klar daraus ausgerichtet, solange wie möglich ein interessantes Spiel zu liefern und auf die eigene Leistung zu schauen. Diese Vorgabe wurde auch über die gesamte Spielzeit ordentlich umgesetzt.

Zwar stand bereits zur Halbzeit ein acht Tore Rückstand auf der Anzeigetafel, aber dies war kein Grund in der Pause irgendwie ärgerlich oder skeptisch auf die Leistung der Mannschaft zu schauen. Ein ums andere Mal konnten sich die Mädchen sehr schön in Szene setzen und wussten durchaus auch im Angriff zu überzeugen.

Es wurde daher auch in der Pause nochmal an die Einstellung der Mädchen appelliert bis zum Abpfiff alles zu geben und am Ende zu schauen was möglich ist.

Auch in der zweiten Halbzeit bekam man zwar die beiden überragenden Spielerinnen [mit den Nummern 7 und 11] auf Aachener Seite nicht in den Griff und man biss sich ein ums andere Mal auch die Zähne an dem starken Torhütergespann der Aachener aus, aber dies war für keine der Spielerinnen ein Grund die Köpfe hängen zulassen. Wenn ein Wurf misslang wurde sofort versucht den Ball zurück zu erobern bzw. im Angriff danach sein Glück erneut zu versuchen. Nach dem Abpfiff stand auch ein in der Höhe verdienter Sieg für die Mädchen aus Aachen auf der Anzeige.

Trotzdem wollten weder die Trainer noch die mitgereisten Eltern den Mädchen einen Vorwurf machen: „Die Einstellung stimmte und keiner hat den Kopf hängen lassen, auch als das Spiel entschieden war.“ Jetzt heißt es abhaken und nächste Woche gegen Würselen weiter zu machen.

Die Torschützinnen dieses Spiels waren: Desiree Horn, Thakhshana Raveenthiran (je 5), Lena Weisseneger (4), Fiona Bene, Paulina Lütticke (je 2), Theresa Bochnick, Chiara Becher (je 1)