Endlich der 1. Sieg

Endlich der 1. Sieg
21.09.2015 | Heike Müller

Endlich der 1. Sieg in der Oberliga

Im dritten Spiel der neuen Oberliga – Saison war die Ausgangslage für die Strombacher Mädchen klar.
Nach zwei Spielen in denen es für die Mädchen gegen überlegene Mannschaften zwei saftige Abreibungen mit 15:27 (HSG Würselen) und 18:41 (VfL Gummersbach) gab, wollte man dem, ebenfalls sieglosen, Tabellennachbarn aus Palmersheim eine weitere Niederlage zufügen und den ersten Sieg feiern. „Gegen Würselen darf man verlieren, gegen Gummersbach können wir nur gewinnen, aber gegen Palmersheim müssen wir gewinnen!“ gab Heike Müller die Marschroute vor.

Durch einen starken Start wurde der Wille die Vorgabe, den ersten Sieg zu holen, zu erfüllen schnell verdeutlicht. Nach einem schnellen 5:0 Lauf holten sich die Mädchen ihr verlorenes Selbstvertrauen aus den ersten Spielen wieder. Aus einer guten Deckung mit einer glänzend aufgelegten Torhüterin im Tor konnten bereits in der ersten Halbzeit viele Tempogegenstöße gelaufen und in Tore umgewandelt werden. Falls doch ein Positionsangriff aufgebaut werden musste, konnten die Strombacherinnen durch druckvolles Angriffsspiel zum Teil sehr schöne Tore herausspielen. Besonders erfreut war das Trainerteam darüber, dass trotz einiger Wechsel eine konstant gute Leistung abgeliefert wurde.
Zum Pausentee stand bereits ein 20:6 auf der Anzeigetafel. Dementsprechend gab es auch nur eine ruhige Pausenansprache.

In der zweiten Hälfte zeigte sich kurzzeitig ein anderes Bild des Spiels. Die Strombacher waren nach der Pause kurzzeitig eingeschlafen und gewährten den schnellen Gegner vier einfache Tore ehe sich die Abwehr wieder stabilisierte. Auf die vier Tore von Palmersheim folgte ein 12:3 Lauf der Gastgeberinnen. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 35:13 – Sieg für die Gastgeberinen auf der Anzeigetafel.

Besonders erfreulich war, dass viele Spielerinnen die Verantwortung im Spiel übernommen haben und für ihren Mut belohnt wurden und sich die Tore auf 9 verschiedene Spielerinnen verteilten. Außerdem wurden einsgesamt nur 11 Wurfchancen ausgelassen. „Wenn die Mädels weiter solche Spiele abliefern, brauchen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken.“ ist Thomas Anstötz überzeugt, dass jetzt der Bann gebrochen ist und weitere Siege folgen werden.

Die Tore erzielten: Pauline Müller (10/2), Desiree Horn (6), Paulina Luetticke, Lena Weisseneger (je 5), Fiona Bene (3), Lisa Zerhusen, Theresa Bochnick (je 2), Chiara Becher (1)