JSG Bergneustadt/Strombach mB : HSG Siebengebirge-Thomasberg mB 18:26 (9:11)

JSG Bergneustadt/Strombach mB : HSG Siebengebirge-Thomasberg mB  18:26 (9:11)
14.09.2015 | Daniel Tessmer

JSG Bergneustadt/Strombach mB : HSG Siebengebirge-Thomasberg mB  18:26 (9:11)

Samstag, 12.09.2015, 15.30 Uhr, Sporthalle Auf dem Bursten, Bergneustadt

Mangelnde Chancenverwertung und technische Fehler verhindern erneut ein besseres Ergebnis gegen einen starken Gegner.

Trotz einer am Ende deutlichen Niederlage war Trainer Christoph Ibisch nicht gänzlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer der Mittelrheinliga verkaufte sich die JSG über weiter Strecken beachtlich gut und war insbesondere in der ersten Halbzeit des öfteren nah am Ausgleich. Eine ganze Reihe von Fehlwürfen, die neben oder über dem gegnerischen Tor landeten, verhinderten ein besseres Ergebnis zur Pause, zeugten aber auch grundsätzlich vom Funktionieren des Spielsystems, denn die Wurfchancen gegen eine körperlich sehr präsente Siebengebirgs-Abwehr wollten zunächst mal erarbeitet werden. 

In der zweiten Runde verpasste die JSG zunächst die Chance, eine womöglich spielentscheidende Überzahl-Situation konsequent auszunutzen. Dies gelang dem Gegner bald darauf wesentlich besser, der bis dahin gehaltene 2-Tore Rückstand vergrößerte sich bis zur 40. Minute auf 5 Tore. In den letzen 10 Spielminuten fehlte es dann deutlich an Konzentration, sich nun häufende technische Fehler ließen das Spielergebnis somit unnötig deutlich ausfallen.

Nach dem Spiel äusserte sich Ibisch wie folgt über seine Mannschaft: „Die neu einstudierte 5:1-Abwehrvariante hat sich im Vergleich zu den vorangegangenen Systemen klar als Favorit herausgestellt. Wir stehen geschlossener und die Mannschaft fühlt sich sichtlich wohler in ihrer neuen Rolle. Wir müssen auf uns gucken und uns Woche um Woche ein Stück weiterentwickeln. Für die kommenden Einheiten heißt es, weiter an der Abwehr sowie an Chancenverwertung zu arbeiten“.

Tore JSG: Martin Sterling (6), Sean Borgard (5), Julian Kolken (3), Alexander Irle, Lukas Altjohann, Markus Schneider, Jakob Knapp (je 1)